
| Fachausdruck | Bedeutung |
| Aerosol - Vaccine | Impfstoffe, die über die Atemluft aufgenommen werden. |
| Allopathie | Bezeichnung Hahnemanns für die der Homöopathie entgegen gesetzten Heilmethoden der Schulmedizin. |
| Atypische Geflügelpest | anderer Name für Newcastle-Disease. |
| Blutkiel | Ansammlung von Blut in der wachsenden Feder. |
| Borstenfedern | Sie umrahmen den Schnabelansatz der Vögel und bilden auch die Augenwimpern. Borstenfedern besitzen kaum Federäste, dafür viele Tastkörperchen, die es dem Vogel ermöglichen, Reize zu empfangen. |
| Chlamydia | Kokkenförmige Bakterien, die in warmblütigen Tieren parasitieren. Rufen Ornithose hervor, deshalb wird die Krankheit auch als Chlamydiose bezeichnet. |
| Clostridien | Unter Ausschluss von Luft lebende, gasbildende Stäbchenbakterien. |
| Coccidien | Darmparasiten (Protozoen) auch Kokzidien; rufen u .a. bei Kanarien die gefürchtete "Rotbäuchigkeit" hervor; durch stark verdickte, blutig entzündete Darmschlingen - können bei allen Vögeln vorkommen. Vermehren sich über die massenhafte Ausscheidung von Oozyten. Tiere mit verminderter Abwehrkraft sind besonders gefährdet. |
| Dauerausscheider | Scheiden ständig Krankheitserreger aus, ohne selbst krank zu sein oder klinische Symptome zu zeigen |
| Dunen | Das erste Gefieder der Küken. Die Fahnen der Dunen sind durch Häkchen an den Federstrahlen verbunden. |
| Ektoparasiten | Schmarotzer der Haut und /oder der Federn. |
| Ekzem | Trockene oder nässende Hautveränderungen. |
| Endoparasiten | Schmarotzer der inneren Organe, z. B. Würmer. |
| Endoskopie | Betrachtung der inneren Organe mit einem speziellen optischen Gerät, das durch einen kleinen Schnitt ins Körperinnere eingeführt werden kann. |
| Erstverschlimmerung | Verschlimmerung der Krankheit nach der Erstbehandlung mit homöopathischen Mitteln, besonders häufig bei chronischen Krankheiten. |
| Fadenfeder | Feder mit einem langen, feinen Schaft, die dicht an der Konturfeder sitzt. Ihr Federfollikel ist mir vielen feinen Nerven Endungen ausgestattet. Vermutlich arbeitet die Fadenfeder wie eine Art Antenne, die für die optimale Ausrichtung der Konturfeder sorgt. |
| Federfollikel | Federanlage in der Haut. |
| Geschwür | Tiefreichender Gewebsdefekt der Haut mit schlechter Heilungstendenz. |
| Grit | Kleine, feine Steinchen, wichtig für die Verdauung der Körnerfresser als "Zahnersatz". |
| Halbdune | Sie liegt unter der Konturfeder. Ihre Aufgabe ist hauptsächlich die Wärmeisolierung, deshalb ist die Fahne flaumig - weich. |
| Harnsäure | Endprodukt des Stickstoff - Stoffwechsels, wird in der Leber gebildet und vom Vogel zusammen mit dem Kot als cremiger- weißer Urat ausgeschieden. |
| Herzinsuffizienz | Herzschwäche; Unfähigkeit des Herzmuskels einen ausreichenden Blutfluss aufrecht zu erhalten. |
| Homotoxikologie | Lehre, wonach Krankheiten der Ausdruck von Abwehrmaßnahmen gegen innere und äußere Gifte sind. Wurde von Arzt Dr. Hans - Heinrich Reckeweg 1952 gegründet. |
| Indikation | Heilanzeige. Grund zur Anwendung einer bestimmten Therapie und bestimmter Heilmittel. |
| Keratin | Proteine der Hornsubstanz des Schnabels, der Federn, Hornhaut und Nägel. |
| Kloake | Gemeinsamer Endkanal für Kot, Harn und Geschlechtsprodukte. |
| Konstitution | Körperliche, seelische und geistige Verfassung; Anfälligkeit für Krankheiten. |
| Konturfeder | Sie formen das gesamte obere Federkleid und schützen den Vogel vor Nässe. Dazu gehören Schwung - Steuer und Deckenfedern. |
| Leukose | Viruserkrankungen, das Immunsystem betreffend. |
| Leukotische Veränderung | Vergrößerung der Organe des Immunsystems. |
| Magnetfeldtherapie | Therapie mit elektromagnetischen Wellen. |
| Melanismus | Dunkle Verfärbung der Haut und / oder Federn durch Pigmentzellen ( Melanosyten). |
| Neurose | Seelische Störung, die sich in der Norm abweichendem Verhalten äußert, z. B. übertriebene Angst, Depression, Hysterie oder zwanghafte Wiederholungen. |
| Newcastle - Disease | Infektionskrankheit der Augen und Atemwege bei Vögeln; wird ausgelöst durch Paramyxoviren. |
| Nosoden | Zubereitung als Körnerbestandteilen und Stoffwechselprodukten, die nicht mehr infektiös sind. Die Wirkung der Nosoden besteht in der Entgiftung des Körpers. Eine "Breitbandnosode" ist Psorinoheel. |
| Oral | In den Schnabel eingeben. |
| Ornithose | Infektionskrankheit, verursacht durch Chlamydie, die beim Vogel Erkrankungen vor allen der Augen und Atemwege hervorruft. Wurde früher Psittakose (Papageienkrankheit) genannt, weil für die Übertragung der Krankheit aus den Menschen (schwere Lungenentzündung) vor allem Papageien verantwortlich gemacht wurden. Im Tierseuchengesetz wird die Erkrankung bei Papageien Psittakose genannt. |
| Osteomalazie | Weichheit und Verbiegungstendenz der Knochen durch mangelhaften Einbau von Mineralstoffen. |
| Papageienkrankheit | siehe Ornithose. |
| Parasiten | Schmarotzer an und in einem Lebewesen. |
| Paratyphus | siehe Salmonellose. |
| PBFD | Psittacine Beak and Feather Disease, auch Schnabelnerkose oder Federverlustsyndrom. Die Krankheit geht mit Immunschwäche einher und endet meist tödlich. Sie wird verursacht durch Circoviren. |
| per ob | Verabreichung über den Schnabel und das Verdauungssystem. |
| Pocken | Durch verschiedene Geflügelpocken- Viren verursachte Erkrankung, die (in der Hautform) als erhabene Veränderungen an der Haut (Pocken) sichtbar wird. Die Erkrankung kann akut und chronisch verlaufen. Bei der akuten Form kommt es zu schwerster Atemnot. Das Kanarienpocken - Virus ist das Bekannteste. |
| Polyurie | Krankhafte Vermehrung des Harnmenge. |
| Potenzakkord | Das Heilmittel enthält Einzelmittel in mehreren Potenzen. |
| Psittakose | siehe Ornithose. |
| Puderfedern | Sie streuen winzige Keratinanteilchen als feines weißes Puder aus. Damit werden die Konturfedern wahrscheinlich wasserdicht gemacht. Pulverfedern kommen in Form von Dunen, Halbdunen oder auch Konturfedern vor. |
| Quarantäne | Räumliche Absonderung von Tieren von ihren Artgenossen über einen befristeten Zeitraum, um das Risiko der Übertragung von Krankheiten zu verhindern. |
| Salmonellose | Krankheiten, die durch Salmonellen (gramnegative Bakterien) ausgelöst werden, u. a Darmentzündung. |
| Schichteier | Eitrümmer umschließende käsige Masse, die durchgeschnitten eine Schichtung zeigen. |
| Simile | Ähnliches homöopathisches Arzneimittel; es ruft beim Gesunden in hohen Konzentrationen dieselbe Symptome hervor, gegen die es beim Kranken eingesetzt wird. Name kommt vom Therapieprinzip der Homöopathie: Ähnliches werde mit Ähnlichem behandelt. |
| Stockmauser | Vogel mausert nicht richtig durch. |
| Syrinx | Unterer Teil des Kehlkopfes an der Gabelungsstelle der Luftröhre; Organ des Stimmbildung bei den Vögeln. |
| Trauma | Verletzung, Wunde, Gewalteinwirkung. |
| Trichomonaden | Mehrgeisselige Einzeller. |
| Urat | Endprodukt des Stickstoff -Stoffwechsels. |
| Vogeldiphtherie | siehe Pocken. |
| Xanthome | Krankheit der Haut mit dickem, gelben Knoten. |
| Zoonose | vom Tier auf dem Menschen übertragbare Infektionskrankheit. |
Vitaminmangel führt unweigerlich zu Störungen und Erkrankungen.
Mangel an Vitamin E entsteht durch ranziges Futter.
Leitern und Schaukeln fördern die Bewegung und beugen einer Verfettung Ihrer Vögel vor.
Waagerechte, verzinkte Metallstangen im Käfig sorgen für eine gute Durchsicht und sind eine gute Kletterhilfe für Ihren Vogel!
Säuberen Sie jeden Morgen Trink- und Futtergefäße mit lauwarmen Wasser und bieten Sie stets frisches Futter an.
Wellensittiche sind Gesellschaftstiere. Um sich sicher fühlen zu können, brauchen sie die Schar. So gesehen verbietet sich Einzelhaltung von allein.
Die Nestlingszeit bei Wellensittichen dauert bis zu 32 Tagen.
Temperaturen unter 0° C überstehen Wellensittiche, weil sie sich in ihrer Schar nachts dicht aneinander kuscheln.