Die Zucht




Zucht ist Genehmigungspflichtig!

Jede noch so kleine Zucht von Wellensittichen ist zur Kontrolle und zur Bekämpfung der Psittakose (Papageienkrankheit) genehmigungspflichtig und mit behördlichen Auflagen verbunden.

So muss z.B. ein Antrag zur Genehmigung der Zucht beim zuständigen Ordnungsamt gestellt werden. Dazu ist auch ein Unbedenklichkeits- Zeugnis der Polizeibehörde notwenig.

Vertreter dieser Behörde werden sich auch die Räume anschauen, in denen Sie züchten möchten (Gehegeabnahme). Verlangt wird auch ein Quarantäneraum.

Außerdem wird eine kleine Eignungsprüfung durch den Amtstierarzt durchgeführt. Der Erwerb der Zuchtgenehmigung ist gebührenpflichtig!

Nach Erteilung der Genehmigung sind Sie als Züchter verpflichtet, alle Vögel zu beringen und ein amtliches Nachweisbuch zu führen, welches kontrolliert wird.

Wenn Ihre Vögel Eltern werden

Damit ein Vogelpaar brütet, muss man ihm einen geeigneten Brutkasten anbieten. Dann heißt es abwarten. Wenn das Pärchen Hochzeit hält und das Weibchen Eier legt, können Sie schon knapp drei Wochen später mit Nachwuchs rechnen. Jedoch muss vorher einiges beachtet werden, um die Zucht und den Zuchterfolg unter optimalen Bedingungen und den Vögeln zuliebe zu gewährleisten.

Der Nistkasten

Im Zoofachhandel findet man den für Wellensittiche geeigneten Nistkasten. Ideal ist ein Nistkasten im Querformat, 25 cm lang, 15 cm tief und 15 cm hoch. Das Einschlupfloch sollte an der Seite sein, die der Nistmulde gegenüber liegt, damit das Weibchen beim Hineinschlüpfen in den Kasten nicht auf das Gelege hüpfen muss. Durch das Schlupfloch wird das Weibchen vom Männchen während der Brutzeit gefüttert. Deshalb muss unter dem Schlupfloch eine Sitzstange befestigt sein. Die Nistmulde soll einen Durchmesser von 8 bis 10 cm haben und etwa 2 cm tief sein.

Das Nistmaterial

In Freiheit lebende Wellensittiche kennen kein Nistmaterial. Beim Bearbeiten der Baum- oder Asthöhle durch das Weibchen fällt allenfalls etwas Mulm an, auf dem die Eier später liegen. Erst nach dem Schlüpfen der Jungen sollte aus hygienischen Gründen auf den Boden des Nistkastens etwa 3 cm hoch Hamster- oder Katzenstreu aus Holzspänen gestreut werden. Verwenden Sie keine Sägespäne, da diese von chemisch behandelten Holz stammen.

Anbringen des Nistkastens

Bei einem geräumigen Käfig kann der Nistkasten innen angebracht werden. Bei kleinen Käfigen ein Loch ins Gitter schneiden, das so groß ist wie das Einschlupfloch des Nistkastens. Dann den Nistkasten von außen so befestigen, dass die Vögel das Einschlupfloch vom Käfig aus erreichen können. Den Nistkasten in jedem Fall so installieren, dass man den Deckel aufklappen kann und im Inneren des Kastens hantieren kann. Lässt sich das im Käfig nicht realisieren, kann der Nistkasten auch neben dem Käfig an der Wand angebracht werden. Allerdings muss dann die Käfigtür Tag und Nacht offen bleiben.

Balz und Hochzeit

Zunächst beäugen die Wellensittiche den Nistkasten wahrscheinlich nur von der Ferne. Doch in den folgenden Tagen interessiert das Weibchen sich mehr und mehr für ihn bis es sogar einen Blick ins Innere des Nistkastens wagt. Kurz darauf schlüpft es hinein, beginnt ein wenig an den Wänden zu nagen und hält sich immer länger darin auf. Auch das Männchen wirft mehrmals einen Blick in den Nistkasten, doch es betritt ihn nicht. Zunächst ist der Nistkasten ausschließlich der Bereich des Weibchens. Außerhalb des Nistkastens können Sie nun das Balzspiel des Pärchens beobachten. War das Männchen bisher seinem Weibchen gegenüber eher zurückhaltend, so wird es jetzt zusehends kecker.

Das Vorspiel

Als Vorspiel geschlechtlicher Erregung wird das Männchen bei jeder Gelegenheit versuchen, dem Weibchen auf dem Schwanz zu treten, wogegen dies sich zeternd wehrt. Um zu imponieren, benützt das Männchen auch Gegenstände. So reißt es ungestüm am Glöckchen und lässt es sich um den Kopf wirbeln. Es fliegt zügig durch den Raum und landet dicht bei dem Weibchen. Doch dieses scheint von dem Spektakel unberührt. Mit trippelnden Schritten und eifrigem Kopfnicken nähert sich das Männchen erneut seinem Weibchen und stupst ihm wiederholt mit dem Schnabel gegen die Schulter. Dabei werden seine Pupillen vor Erregung zu kleinen schwarzen Pünktchen. Bereit zur Hochzeit zeigt sich das Weibchen erst nach Tagen. In fast waagerechter Haltung sitzt es auf einem Ast, legt das Köpfchen weit zurück, hebt den Schwanz in die Höhe und verharrt in dieser Position reglos. Das Männchen versteht das Signal sofort und steigt auf den Rücken des Weibchens, um es zu begatten. Der Begattungsakt wird bei Vögeln auch Treten genannt. Ist die Paarung vorüber, schütteln beide Vögel ihr Gefieder. Das Weibchen fliegt davon, das Männchen beginnt sich zu putzen. Das Liebesspiel wird später mehrmals wiederholt.

Die ersten Eier

Zum ersten Ei kommt es im Abstand von jeweils zwei Tagen. Weitere folgen, bis das Gelege aus vier bis sechs Eiern besteht. Das Legen eines Eies ist für das Weibchen ungeheuer anstrengend. Man kann das beobachten, wenn ein Ei außerhalb des Nistkastens gelegt wird. Das Weibchen krallt sich danach mit bereitgestellten Füßen fest an seinen Ast, macht sich ganz schlank, beißt in die Luft, stellt beide Flügel seitlich ab und versucht zitternd, das Gleichgewicht zu halten. Schon vom ersten Ei an brütet das Weibchen. Ernährt wird es nun vom Männchen. Auf Störungen um seinen Nistkasten kann das Weibchen mit Brutabbruch reagieren. Deshalb nur in den Kasten schauen, wenn das Weibchen nicht drin sitzt. Widerstehen Sie der Versuchung, die Eier zu berühren, auch wenn sie verschmutzt sein sollten. Die weißen, etwa 2,7 Gramm schweren Eier sind von einer wachsähnlichen Schicht umgeben, die den Embryo vor Infektionen schützt und deshalb erhalten bleiben sollte.

Die Brut

18 Tage lang dauert es, bis der Embryo im Ei zu einem lebensfähigen Küken wird. Wie die Eier im Abstand von zwei Tage gelegt wurden, so schlüpfen die Küken im zweitägigen Rhythmus. Das Weibchen hat demnach Nestlinge in unterschiedlichem Alter zu versorgen. Solange die Vogelmutter noch ungefiederte Küken im Nest hat, hudert sie diese fast Tag und Nacht. Unter "hudern" versteht man das Bedecken der Nestlinge mit dem Gefieder.

Sind die Eier befruchtet?

Ab dem sechsten Bruttag lässt sich feststellen, ob die Eier befruchtet sind. Am besten dabei dünne Handschuhe anziehen und dann die Eier gegen eine hell strahlende Taschenlampe halten. Befruchtete Eier zeigen deutlich den dunklen Brutkern und sind von feinen Äderchen durchzogen. Unbefruchtete Eier sind klar, durchsichtig. Der Züchter nennt sie deshalb Klareier. Lassen Sie aber alle Eier in der Nistmulde, um das Weibchen nicht zu irritieren. Unbefruchtete Eier später entfernen.

Wie Sie den Bruterfolg unterstützen können

Sorgen Sie für Ruhe, gleichmäßige Wärme und ausreichend Luftfeuchtigkeit. Die Temperatur im Nest sollte 37°C betragen, die Raumtemperatur zwischen 16 und 18°C, eventuell Luftbefeuchter aufstellen. Ernähren Sie die Vogeleltern vielseitig, vor allem mit gekeimten Samen und mit speziellem Aufzuchtfutter aus dem Zoohandel. Kontrollieren Sie täglich das Gelege und später auch die Nestlinge.

Nestkontrolle

Wählen Sie für die Nestkontrolle einen Zeitpunkt, zu dem das Weibchen nicht im Kasten befindet. Eines der Küken könnte tot sein, würde rasch verwesen und die Gesundheit seine Geschwister gefährden. Es muss sofort entfernt werden, ebenso wie die leeren Eierschalen, die das Weibchen in eine Ecke des Kastens getragen hat. Trippelnde Küken könnten sich dran verletzten. Entfernen Sie auch verschmutztes Einstreu und geben immer frisches dazu. Tasten Sie vorsichtig die Kröpfe der Küken ab. Sind diese leer und entwickeln sich die Küken nicht sichtlich, könnten die Eltern zu wenig oder zu nachlässig füttern. In diesem Fall müssen Sie zufüttern.

So wird's gemacht:

Im Zoohandel Futterspritze und Aufzuchtfutter besorgen. Bis zum 14.Lebenstag die Küken mit der Spritze füttern, danach mit einem kleinen Löffel.

Küken mir leerem Kropf auf weiches Papier setzen und so viel vom Aufzuchtfutter mit der Spritze auf die Zunge träufeln, bis der Kropf gefüllt ist, aber nicht prall voll gefüllt! Die Küken danach mit einem feuchten Papier säubern und in den Kasten zurück setzen.

Füttern die Vogeleltern zu wenig, muss je nach Bedarf mehrmals täglich dazu gefüttert werden.

Fußring anlegen

Die nötigen Fußringe sollten zu Beginn der Brut bestellt werden. (siehe auch bei Rechtsfragen). Die Küken sollten im Alter von etwa sieben Tagen dann mit dem Fußring versehen werden.

So wird's gemacht:

Das Küken sachte in die Hand nehmen und ein Füßchen mit Daumen und Zeigefinger leicht abspreizen. Den Ring über die drei längsten Zehen streifen und dicht am Fuß so weit nach oben führen, bis er die letzte Zehen freigibt. Den Ring loslassen. Alle Zehen sind nun unterhalb des Ringes. Bemerken Sie, dass sich die Vogeleltern am Ring des Kükens stören und versuchen ihn abzureißen, muss der Ring sofort entfernt werden, denn dabei können die Eltern ihre Küken verletzen. In diesem Fall den ausgeflogenen Jungvogel später mit einem Fußring versehen.

Landhilfe für Nestlinge

Im Alter von ungefähr vier Wochen verlassen die Nestlinge nach und nach den Nistkasten. Zuvor halten sie oft Ausguck am Schlupfloch und flattern im Kasten häufig mit dem Flügel, um die Flugmuskeln zu trainieren. Wenn die Nestlinge ins Freie drängen, müssen sie die Gelegenheit zum Fliegen haben. Ist der Nistkasten im Käfig, muss die Käfigtür stets offen gelassen werden. Die ersten Flugstrecken werden mehr flatternd als fliegend zurückgelegt. Landen ist für die jungen Vögel schwierig. Sie brauchen Landehilfen im Raum.
Dazu einige Hanfseile spannen, Zweige in Blumenerde stecken und vor Wänden Schilfmatten zum Klettern befestigen.

Die Entwicklung der Küken

Sie verläuft genauso wie bei ihren Stammeltern in Australien. Allerdings sind unsere Heimvögel und deren Küken etwas schwerer als die Australischen Sittiche.

1 bis 5 Tag: Das Küken wiegt nach dem Schlüpfen 2 bis 2,7 Gramm, die Augen sind noch geschlossen. Es wird Tag und Nacht gefüttert wobei es auf dem Rücken liegt.
6 bis 8 Tag: Das Küken wiegt 12 bis 14 Gramm. Der Eizahn fällt ab.
7. Tag: Die Handschwingen beginnen zu wachsen.
8. Tag: Das Küken kann den Kopf aufrecht halten und etwas trippeln. Es wird nachts nur noch selten gefüttert.
9. Tag: Die Schwanzfedern beginnen zu wachsen. Die Augen öffnen sich. Es wird nun meist auf dem Bürzel sitzend gefüttert.
12. Tag: Das Küken hat alle Daunenfedern und wiegt ungefähr 23 Gramm.
17. Tag: Alle Federn wachsen, stecken aber noch in der Hülse. Das Küken wiegt 34 Gramm.
21. Tag: Alle Federn entfalten sich und zeigen ihr Farbe. Das Küken läuft im Kasten herum und bettelt um Futter.
28. Tag: Die Schwungfedern habe fast ihre endgültige Länge erreicht, nur die Schwanzfedern sind noch kürzer als bei den Eltern.
29. bis 31.Tag: Die Nestlinge könne klettern, flattern mit den Flügeln und drängen aus dem Nistkasten. Sie wiegen jetzt etwa 37 Gramm.
38. Tag: Das Gefieder ist voll ausgebildet, aber matter in den Farben als das der Eltern.
3. bis 4. Monat: Jungmauser. Danach gleicht das Gefieder dem der erwachsenen Wellensittiche. Der Vogel ist Geschlechtsreif.
6.bis 8. Monat: Die Jungen sind paarungsbereit und gehen eine feste Bindung ein.

 

Tipps und Hinweise

Verschaffen Sie dem Vogel Beschäftigung- ein einsamer, alleingelassener Sittich ist ein potentieller Rupferkandidat!

Zigarettenqualm und laute Musik schaden der Gesundheit Ihrer Vögel.

Der Wellensittich fällt nicht unter das Tierkörperbeseitigungs-gesetz, so dass ein verendeter Wellensittich im Garten begraben werden darf.

Die normale Körpertemperatur beträgt bei einem gesunden Vogel je nach Art zwischen 40 und 44 °C, die Herzschlagfrequenz liegt je nach Größe und Aufregung zwischen 110 und 600 Schlägen pro Minute.

Durch Aufplustern des Gefieders und anschließendes Schütteln zeigt er, dass er sich freut, dass Sie wieder da sind.

Wellensittiche sind begnadete Flugkünstler. Sie fliegen schnell, ausdauernd und können ihre Flugrichtung mit einem perfekten Schwenk ändern.

Bei Vögeln, die Spektakel machen, um beachtet zu werden, ist es wichtig, dass der Vogel keine Aufmerksamkeit bekommt, solange er schreit. Denn er würde das unerwünschte Verhalten in Zukunft nur verstärken.

Achten Sie darauf, dass Ihr Vogel nur für ihn geeignetes, unverdorbenes Futter erhält. Auch wenn er gern von Ihrem Essen nascht: Salzige, scharfe Nahrung sowie Alkohol sind absolut tabu!!

Verpaaren Sie keine zu jungen Vögel.

Bieten Sie dem Vogel das Trinkwasser im Winter nur in Gefäßen an, in denen sie nicht baden können!!!

Verwenden Sie niemals Sandpapierhüllen auf den Sitzstangen! Dadurch reiben sich die Vögel die empfindlichen Fußballen schnell wund!

Krallendeformationen können entstehen durch Verletzungen, Entzündungen oder Räude - und Pilzerkrankungen des Nagelbettes, durch mangelnde Krallenpflege sowie durch fehlende Abnutzung infolge von Bewegungsmangel.

Versuchen Sie soweit wie möglich Unfälle und Rangkämpfe zu verhindern. Stärken Sie durch artgerechte Haltung und vollwertige Ernährung die Abwehrkräfte des Vogels. Gewähren Sie ihm ausreichend Sonnenlicht ohne die UV- filternden Glasscheiben.

Falls das Brutgeschehen Ihrer Vögel in einer Voliere stattfindet, sollten Sie darauf achten, dass keine Ratten oder Katzen (oder Menschen) das Brutpaar stören. Falls noch andere Vögel in der Voliere sind, sollten Sie diese für die Dauer der Brut in einen anderen Käfig setzten.

Wärme ist das wichtigste Heilmittel.

Bevor Sie Ihren Vogel frei fliegen lassen, sollten Sie die Umgebung genauestens auf Verletzungsgefahren hin überprüfen!!

Verklebte, teilweise blutverschmierte Federn sind Anzeichen für eine Verletzung der Haut.

Schon bei den ersten Anzeichen eines Schnupfens besteht Handlungsbedarf!!

Nach einem schweren Trauma, etwa einem Aufprall gegen eine Spiegel - oder Fensterscheibe, muss immer mit der Glaskörperblutung gerechnet werden, besonders wenn der Vogel benommen ist!

Da der Schnabel schnell wächst, muss er regelmäßig gekürzt werden (bei Wellensittichen alle vier Wochen), sonst können die Tiere nicht mehr richtig fressen, sich nicht pflegen und sich Verletzungen zufügen.

Nicht zu empfehlen ist das Kürzen mit einer Zange, da der Schnabel splittern kann.

Die Atemfrequenz beträgt 80-100 Atemzüge pro Minute.

Vermeiden Sie Erdnüsse mit Schalen, da diese oft Aspergillus- Pilzsporen enthalten.

Geben Sie Ihrem Papagei keinesfalls nur Sonnenblumenkerne! Diese sind sehr fetthaltig und führen schnell zu Mangelsituationen.

Zugeflogene Wellensittiche werden in Deutschland als Fundsache behandelt, das heißt, sie sind immer noch Eigentum des ursprünglichen Besitzers. Da in Deutschland alle Sittiche amtliche Ringe tragen müssen, kann über den Züchter eventuell der ursprünglichen Besitzer ausfindig gemacht werden.

Bitte verfütteren Sie auf keinen Fall folgende Frischkost:

Avocado (zu fettig und in Kernnähe giftig für Vögel), frische Datteln (zu viele Gerbstoffe), Grapefruit, Pampelmuse, Pomelo (zu säurehaltig und bitter), Kumquat (zu säurehaltig), Passionsfrucht (fast alle Arten enthalten zu viel Säure), unreife Kaki beziehungsweise Sharon (zu viele Gerbstoffe), Zitrone (viel zu säurehaltig)

Wellensittiche haben drei Augenlider. Das obere, das untere und ein seitliches Augenlid das bei Bedarf quer über das Auge verläuft, um es zu schützen.

Wellensittiche sind warmblütige Tiere. Die normale Körpertemperatur beläuft sich auf etwa 41 Grad Celsius, und ist somit höher als bei anderen Haustieren wie Hund oder Katze.

Mangel an Vitamin A entsteht durch ausschließliche Körnerfutterung.

Mangel an Vitamin D³ entsteht durch zu wenig direktes Sonnenlicht (Fensterscheiben absorbieren UV-Strahlung).

Leitern und Schaukeln fördern die Bewegung und beugen einer Verfettung Ihrer Vögel vor.

Waagerechte, verzinkte Metallstangen im Käfig sorgen für eine gute Durchsicht und sind eine gute Kletterhilfe für Ihren Vogel!

Säuberen Sie jeden Morgen Trink- und Futtergefäße mit lauwarmen Wasser und bieten Sie stets frisches Futter an.

Wellensittiche sind Gesellschaftstiere. Um sich sicher fühlen zu können, brauchen sie die Schar. So gesehen verbietet sich Einzelhaltung von allein.

Die Nestlingszeit bei Wellensittichen dauert bis zu 32 Tagen.

Temperaturen unter 0° C überstehen Wellensittiche, weil sie sich in ihrer Schar nachts dicht aneinander kuscheln.